Unsere Wanderhighlights 2014

2014 waren wir viel unterwegs. Aber wir haben nicht alles fotografisch festgehalten. Warum? Weil die eigene Erinnerung der beste Speicher für persönliche Highlights ist. In der Erinnerung zeigt sich auch, was die wirklichen Wanderhighlights waren. Woran erinnert man sich spontan? Welche Begegnung? Welche Tour? Welche Aussicht? Welches Gefühl? Was erzeugt letztlich den Glücksmoment?

Hier wollen wir unsere Wanderhighlights 2014 nochmal Revue passieren lassen (ohne wertende Reihenfolge).

Lang ersehnte Orte besuchen

Schon so oft haben wir von der A61 in Höhe Ahrweiler aus die kleine, weiße Kapelle auf dem Berg gesehen. Und immer wieder gesagt, dass wir dort mal rauf müssen. Als wir auf dem Rotweinwanderweg unterwegs waren, hatten wir die Kapelle gar nicht mehr auf dem Schirm, aber als wir sie sahen, war klar: Heute ist der Tag. Wir ändern die geplante Route und steigen das Stück auf. Ein herrlicher Ausblick und das „Endlich“-Gefühl inklusive.Wanderhighlights 7

Gleiches gilt für unsere Tour zum Hahnenköpfle (Bericht hier) und über die Ausläufer des Gottesackerplateau (Bericht hier). Schon lange herbei gesehnt, einmal abgebrochen, dann mit Hund die Grenzen ausgetestet. Daher haben wir uns bei den Bildern des Jahres der Outdoorseite auch für ein bezeichnendes Bild dieser Tour entschieden.Wanderhighlights 12Gottesackerplateau 12

Den Sommer genießen

Die heißesten Touren des Jahres sind wir auf dem Rotweinwanderweg gelaufen. Selbst dran Schuld, wenn man im August und September über hitzestrahlendes Schiefergestein läuft. Aber dann schmeckt das Bier bei der Rast besonders gut und Trauben frisch von der Rebe zu naschen ist ganz wunderbar!Wanderhighlights 6

Biberbaum

Bei einer herrlichen Wanderung im Frühjahr im Elmpter Schwalmbruch (Hier findest du unseren Bericht) entdecken wir zufällig etwas entfernt der Hauptroute (Tour 1 der Premiumwanderwege der Wasser.Wander.Welt) einen dicken Baunstamm, an dem sich ein Biber versucht hat. Wir sind absolut fasziniert, wussten Unsere Wanderhighlights 2014 weiterlesen

Wasserwanderwelt – Premiumwanderwege am Niederrhein

Kennst du schon die Premiumwanderwege der Wasserwanderwelt? Oder genauer: die Wasser.Wander.Welt? Auf holländisch auch: Wter.Wandel.Wereld?

Bist du denn schon mal in der waldreichen Heidelandschaft im deutsch-niederländischen Grenzgebiet unterwegs gewesen?

Wenn ja, dass weißt du ja: Die Natur ist einmalig hier. Das Zusammenspiel aus wildem Wald, ausgedehnten Feldern, weiten Seen, plätschernden Bächen und der einzigartigen Moor- und Heidelandschaft sind wunderschön und sehenswert für jeden Wanderer und Naturliebhaber. Und das alles in flachem Gebiet, also für jedermann, jederfrau und jederhund leicht begehbar.

Wenn nein, dann nichts wie raus!

Aber Stopp! Vorher darfst du hier noch ein bisschen stöbern, welche Route wohl gut zu dir passt und welche wir empfehlen können. Und wenn du dich entschieden hast, findest du auf den Seiten der Wasserwanderwelt auch eine Karte und die GPX- bzw. KML-Daten (die du aber aufgrund der guten Beschilderung nur selten brauchst).

Manche Touren sind schon ein paar Jahre her, andere sind wir erst kürzlich (wieder) gelaufen. Nach und nach ergänzen wir die erlaufenen Routen mit Berichten.

Wasserwanderwelt – Touren-Übersicht

Tour W1: Schwalmbruch

Absolut empfehlenswerte, sehr abwechslungsreiche und längere Runde. Eine unserer Lieblingstouren der Wasserwanderwelt. Am Wochenende auch mal stärker besucht, aber immer noch einmalig. Unseren Bericht zu dieser Route findest du hier.Schwalmbruch 14 Schwalmbruch 43-b

Tour W2: Galgenvenn

Abwechslungsreiche Runde mit wunderschönen Heideansichten, bei der es erstaunlicherweise für’s Flachland oft auf und ab geht. Auch diese Tour können wir sehr empfehlen. Einen ausführlichen Bericht findest du hier.Galgenvenn 029 Wasserwanderwelt

Tour W3: Zwei-Seen-Runde

Es ist schon etwas her, dass wir hier unterwegs waren. In Erinnerung Wasserwanderwelt – Premiumwanderwege am Niederrhein weiterlesen

Unterwegs… an der Dalheimer Mühle

Sonntag… trocken… Zeit… eine trockene Sonntagswanderzeit also. Muss ich nutzen! Nicht weit weg gehen soll es und da ich heute alleine mit Hund unterwegs bin, soll es auch nicht ganz so lang sein. Ich entscheide mich für eine Runde im Dalheimer Wald mit Start ab der Dalheimer Mühle, weil ich da zum Abschluss gerne einkehren möchte (mein Winter-Must Have 😉 ) und weiß, dass die Waffeln dort schmecken. Das ganze Gebiet fällt schon unter die Nationalparkregion De Meinweg – zumindest weisen die entsprechenden Schilder an den Zufahrtsstraßen darauf hin.

Los geht es also ab dem Parkplatz Dalheimer Mühle. Die zu erlaufende Runde habe ich mir bei GPSies rausgesucht und soll mich rund um das Kloster St. Ludwig führen, das heute eine – sagen wir mal – spirituelle Gemeinschaft beherbergt (kenne mich da aber nicht so genau aus…).

Dalheimer Mühle Tour in Stichworten:

Länge: etwa 9,5 km (Mein Garmin hat etwa 10 km getrackt…)

Profil: leicht (flach, meist breite Forstwege, gelegentlich schmalere Waldwege)

Saison: ganzjährig bei trockener (!) Wetterlage

Dalheimer Mühle 1bbIch starte ab der Dalheimer Mühle gegen den Uhrzeigersinn. Zunächst führt der Weg über einen Feldweg. Man quert die alte Eisenbahnstrecke nach Roermond durch einen Tunnel und kommt nach einem kleinen Stückchen Asphalt wieder auf einen Feldweg. Die Ponys, die hier links und rechts des Wanderwegs stehen (Achtung: Ihre Weide quert den Wanderweg! – oder: Der Wanderweg quert ihre Weide 😉 ) liefern sich beeindruckende Rangeleien. Dalheimer Mühle 4bVor dem Gestüt St. Ludwig geht es rechts ab und hier beginnt die Schlammschlacht. Unterwegs… an der Dalheimer Mühle weiterlesen

Winter Must Have (Blogstöckchen): Was wir im Winter unbedingt brauchen

Was fliegt denn da heran? Ein Blogstöckchen von Axel von der Outdoorseite. Wir springen schwungvoll hoch und fangen sicher auf 😉 . Vielen Dank dafür! Wir werden gefragt, was denn unsere drei Must Have im Winter sind. Winter Must Have? Da fällt uns bestimmt etwas ein…

 1. Winter Must Have: Einkehrmöglichkeit

Man spottet, Alex wandert nur so gern, damit sie irgendwo einkehren kann… 😉 Ist natürlich Quatsch! Kein Denken Winter Must Have (Blogstöckchen): Was wir im Winter unbedingt brauchen weiterlesen

Unterwegs… am Gottesackerplateau (Karstrundweg, Hahnenköpfle)

Nachdem wir von der Ifenhütte zum Hahnenköpfle mit grandioser Sicht auf den Hohen Ifen gewandert waren (hier findest du den ausführlichen Bericht), hatten wir nun am Gipfel des Hahnenköpfle zusätzlich eine tolle Sicht auf das Gottesackerplateau.Gottesackerplateau 4Gottesackerplateau 3 Gottesackerplateau 10 Bei dieser „Mondlandschaft“ handelt es sich um Schrattenkalk, bei dem es typischerweise zu Auswaschungen durch Niederschlag und Schneeschmelze in Form tiefer Rinnen und Spalten (den sog. Schratten) gibt. Ein wenig erinnere ich mich an mein zurückliegendes Geografiestudium, aber Wikipedia hilft auch weiter 😉 .Gottesackerplateau 9Wir sind auf jeden Fall absolut fasziniert und freuen uns, die vom Tal aus beeindruckende Landschaft des Gottesackerplateau nun von näher und von „oben“ bestaunen zu können. Trotz unserer Vorsätze, nicht über das Gottesackerplateau abzusteigen, da uns der Weg für uns und für unseren kleinen Hund Pepe zu anspruchsvoll erscheint, kribbelt es in den Füßen. Was also tun, wenn es noch Vormittag ist, man noch absolut fit ist, der Hund noch Lust hat und es in den Füßen kribbelt? Wir suchen eine Alternative und finden Sie in Form des ausgeschilderten Karstrundwegs, der vom Gipfel des Hahnenköpfle Unterwegs… am Gottesackerplateau (Karstrundweg, Hahnenköpfle) weiterlesen

Unterwegs… zum Hahnenköpfle unterhalb des Hohen Ifen

Auf die Wanderung zum Hahnenköpfle unterhalb des Hohen Ifen im Kleinwalsertal hatten wir uns im Vorfeld schon lange gefreut. Vor zwei Jahren sind wir an unserem geplanten „Ruhetag“ schon einmal ein Stückchen der Strecke gelaufen. Damals wollten wir an der Ifenhütte eigentlich nur einen Kaffee trinken und einen minikleinen Panoramaweg laufen, um uns von einer Wanderung am Vortag zu regenerieren und für die am nächsten Tag geplante Wanderung nicht müde zu werden. Aber weil das Panorama unterhalb des Hohen Ifen so einmalig schön ist..

Hoher Ifen 8„Oh… noch in Stück… noch ein Stück … bis zur Ecke … bis zum Schild… ob es jetzt wohl noch weit ist… komm, noch bis zur Ecke…“

Weil wir aber vernünftig sein mussten, kehrten wir irgendwann um und schrieben die Tour auf unsere Liste für den nächsten Urlaub.

Am ersten wirklichen Sonnentag in diesem verregneten Allgäuurlaub hören wir dann den Ruf des Hahnenköpfle 😉 . Geplant ist, von der Ifenhütte (1.565m) zum Hahnenköpfle (2.085m) und wieder zurück zu wandern. Weder der Aufstieg zum Hohen Ifen noch der Abstieg über das Gottesackerplateau – wohl zwei der prominentesten Routen im Kleinwalsertal – sind in diesem Urlaub ein Thema für uns, da wir einerseits nicht so super erfahren im alpinen Wandern sind und andererseits unseren kleinen Hund Pepe dabei haben.

Hahnenköpfle-Tour (Ifen Aussicht) in Stichworten:

Länge: ca. 6 km (selbst getrackt)

Profil: mittelschwer, felsig bis steinig aber nicht besonders steil

Saison: Sommer bei trockener Witterung

Hoher Ifen 5Wir fahren mit dem Sessellift der Ifenbahn zur Unterwegs… zum Hahnenköpfle unterhalb des Hohen Ifen weiterlesen

Ausflugstipp: Schloss Burg an der Wupper

An einem wunder-wunder-wunderschönen (ja, wirklich wunderschönen!) Novemberwochenende war die Sonntagsplanung für uns eigentlich klar: Wir müssen raus! Geplant war eine etwa 12 Kilometer lange Wanderung von Schloss Burg in Solingen aus rund um die Seegbachtalsperre.schloss burg 60Meist gehen Tom und ich zu zweit plus Hündchen. Zu verschieden sind oft die Interessen von uns und unseren Mitwanderern (Fotografieren vs. Wandern vs. Hundeerziehung) und die Vorstellung bezüglich des Tempos (Bundeswehrmarschierschritt vs. Schlendern vs. Irgendetwas dazwischen).

Da wir am Samstagabend eine kleine Familienfeier hatten, freuten wir uns an diesem Sonntag aber sehr darauf, dass sich die bucklige Verwandtschaft ;), die man teilweise leider viel zu selten sieht,  uns anschließen wollte. Auch der Tourenvorschlag von Schloss Burg um die Seegbachtalsperre kam von unseren Mitwanderern.schloss burg 58Die Route klang schön beschrieben und schien von allen Mitwanderern konditionell zu leisten zu sein… Aber daraus wurde nichts. Zwei von uns Sechsen holte in der Nacht eine immer stärker werdende Erkältung ein, sodass eine längere Tour unverantwortlich für die eigene Gesundheit gewesen wäre. Man muss halt auch erkennen, wenn es nicht geht. Und sich dauerhaft sagen, dass die Entscheidung gegen eine Tour, und sei sie noch so kurz, die richtige war.

Um aber dennoch Zeit miteinander zu verbringen, entschieden wir uns, aus unserer geplanten Wanderung rund um Schloss Burg einfach einen Ausflug zu machen. Ausflugstipp: Schloss Burg an der Wupper weiterlesen