Schlagwort-Archive: wandern

Unterwegs… an den Wegberger Mühlen (Molzmühle, Lüttelforster Mühle)

Unser Plan war es, eine kleine Runde gemeinsam mit Freunden und unseren Hunden quasi vor der Haustür zu drehen. Schnell war bei GPSies eine geeignete Runde, die entlang einer der vielzähligen Wegberger Mühlen, der Molzmühle und an der Lüttelforster Mühle, die zu Schwalmtal gehört, entlang führt.Wegberger Mühlen 9

Unsere Wegberger Mühlen Tour in Stichworten:

Länge: etwa 14 Kilometer

Profil: leicht, flach, überwiegend trockene Wege, oft befestigte Wege oder Asphalt

Saison: ganzjährig bei nicht allzu nassem Wetter

Wir treffen unsere Freunde samt Hund mitten im Örtchen Wegberg-Schwaam. In dem süßen kleinen Örtchen gibt es mehrere Gaststätten, in die man gut einkehren kann (diesmal aber nicht) und in dem -in der Region eher selten- Häuser mit Reetdächern stehen.Wegberger Mühlen 1Wir laufen die Runde gegen den Uhrzeigersinn und starten über die kleine Landstraße „Am Thomeshof“, vorbei an den „Nomaden zu Pferd“. Nach einiger Zeit mündet die Straße in einen Waldweg und führt bald zur Molzmühle. Sie ist eine von vielen Wegberger Mühlen, die als Gaststätte genutzt wird. Von innen ist sie wirklich urig und gemütlich, was besonders daran liegt, Unterwegs… an den Wegberger Mühlen (Molzmühle, Lüttelforster Mühle) weiterlesen

Wie die Leidenschaft zum Wandern begann… in Ronshausen

Unsere Lust zum Wandern besteht noch nicht so lange – erst seit einigen Jahren. Zwar haben wir uns schon immer gerne in der Natur aufgehalten, z.B. zum Geocachen oder Fahrrad fahren… Aber wandern? Na ja, wenn es dann sein musste… Es war dann auch immer eher eine „Sonntagsspaziergehrunde“ bei schönem Wetter.

2011 hatten wir bei meinem damaligen Arbeitgeber die Möglichkeit, kurz entschlossen in den Osterferien eine Ferienwohnung in Ronshausen zu mieten. Wir wollten in den Ferien ein paar Tage wegfahren, also warum nicht für „kleines Geld“ irgendwo ins Nirgendwo. Ein Ferienhaus mitten im Wald – man hatte den Eindruck es wäre wirklich fernab von jeglichen größeren Orten. Ein Ort zum Entspannen, Innehalten und zum Wandern. Wandern? Ja, hier fing eigentlich alles an.Ronshausen 44So starteten wir im April 2011 zu unserem ersten „Wanderurlaub“ – oder besser zu einem Urlaub, in dem wir Gefallen am Wandern finden sollten. Ronshausen, bzw. der Ferienpark-Ronshausen liegt in der Ferienregion Waldhessen, am Hang des Steinkopfes auf 417 m über NN im Ort Machtlos (der Name sagt schon alles – oder?) und hat ca. 170 Ferienhäuser. Es waren aber nicht viele davon belegt – also ein Ort der Ruhe und Erholung.Ronshausen 1

Unsere ersten Wanderungen in Ronshausen

Wir haben die Zeit der Ruhe wirklich sehr genossen und starteten am zweiten Tag unsere erste Wanderung durch den angrenzenden Wald – die „Schmetterlingsroute“. Die Tourenwahl wurde uns dank aufgestellter Tourplakate am Eingang des Ferienparks leicht gemacht und wir Wie die Leidenschaft zum Wandern begann… in Ronshausen weiterlesen

Wandern… auf dem Eifelsteig Etappe 7 (Blankenheim nach Mirbach)

Den zweiten Weihnachtstag, nachdem wir am gestrigen Tag die 6. Etappe des Eifelsteigs von Kloster Steinfeld nach Blankenheim gelaufen sind (Bericht hier), beginnen wir recht gemütlich mit einem Frühstück im Hotel. Heute steht Eifelsteig Etappe 7 von Blankenheim nach Mirbach auf dem Plan. Nachdem die gestrige Wanderung nicht immer pures Wanderglück beschert hat und es arg nach Schnee(regen) aussieht, ist der Antrieb heute eher gedämpft. Doch natürlich rappeln wir uns auf und starten auf den Eifelsteig Etappe 7. Und, so viel schon mal vorab, werden mit einem tollen winterlichen Wandertag belohnt werden.eifelsteig etappe 7 1eifelsteig etappe 7 2

Eifelsteig Etappe 7 in Stichworten:

Länge: knapp 18 km

Profil: leicht

Saison: ganzjährig bei nicht allzu nasser Wetterlage

Wir starten bei frostigen Temperaturen und Schneeregen, aber mit guter Laune. Über die Straße gehen wir zum nächstmöglichen Punkt, um wieder in den Eifelsteig einzusteigen. Nun geht es über etwas matschige, aber schneefreie Feldwege entlang schneegezuckerter Felder und anschließend durch den Wald. eifelsteig etappe 7 3eifelsteig etappe 7 4Anhand des Schnees, z.B. auf Brücken, können wir erkennen, dass wir die ersten sind, die hier heute Morgen laufen. Das gefällt uns. Der Wald ist hier wirklich herrlich. Mischwald, recht ursprünglich, mit vielen Feuchtgebieten rechts und links des naturnahen und meist schmalen Weges. So wandern wir gerne! Nur sehen wir nach kurzer Zeit wieder aus wie Wandern… auf dem Eifelsteig Etappe 7 (Blankenheim nach Mirbach) weiterlesen

Als unser Hund abgestürzt ist… und alles nochmal gut ging

Nein, dies ist kein trauriger Blogpost. Aber nur mit Riesenglück. Zweimal sogar. Zweimal hatten wir das große Glück, dass Tobi, unser damaliger Hund abgestürzt ist und alles gut ausgegangen ist.

Leichtsinn! Anfänger am Berg! Gefahren unterschätzt! Den Hund in Situationen gebracht, die er selbst nicht meistern konnte! Falsche Ausrüstung! …! Ich höre die Spötter schon rufen.

Und ich muss sagen: Ja und Nein. Leichtsinnig waren wir bestimmt nicht. Beide Situationen ergaben sich aus Alltagssituationen. Kein hundeunfreundliches Terrain, kein unwegsames Gelände, keine Überforderung, obwohl es bei Wanderurlauben passiert ist, waren wir zum betreffenden Zeitpunkt nicht auf Wandertour – aber doch haben wir die Situation falsch eingeschätzt – und mit viel Glück ist nichts passiert.Wanderhighlights 10Pepes Vorgänger Tobi war ein Dackel-Labrador-Mix. Schwarz, süße Knopfaugen, viel länger als hoch, sicher rückrufbar in allen Situationen und eine absolut treue Seele. Wie ein zu groß geratener schwarzer Dackel mit langem Fell und dem sanften Gemüt eines Labradors. Als er bei uns einzog, war er bereits elf Jahre alt, aber topfit und hat uns auf vielen Wanderungen begleitet. Wie jeder Hund, kam auch Tobi mit uns immer wieder in Situationen, wo die Hundehalter besonders achtsam sind, den Hund Als unser Hund abgestürzt ist… und alles nochmal gut ging weiterlesen

Wandern… auf dem Eifelsteig Etappe 6 (Kloster Steinfeld nach Blankenheim)

Es ist Weihnachten 2014. Nach einem schönen Weihnachtsfest im Kreis der Familie sind wir am 1. Weihnachtsfeiertag morgens um 7.00 Uhr auf dem Weg Richtung Eifel um uns unser gegenseitiges Weihnachtsgeschenk erfüllen zu können: Ein bisschen Zeit zu Zweit und die Entscheidung fiel auf eine Forsetzung des Eifelsteigs. Der Plan für den ersten Feiertag: Eifelsteig Etappe 6 von Kloster Steinfeld nach Blankenheim.eifelsteig etappe 6 1Nachdem wir im Herbst mit der 5. Etappe zum Kloster Steinfeld geendet hatten (Hier findest du den Bericht), soll es nun ab dort weitergehen.

Eifelsteig Etappe 6 in Stichworten:

Länge: knapp 24 km

Profil: leicht („mittel“ laut eifelsteig.de – vielleicht wegen der Länge der Etappe?)

Saison: ganzjährig, am besten bei nicht allzu nasser Wetterlage

Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit Hund war ja schon im Herbst eine Katastrophe (Transfer zum Kloster Steinfeld unmöglich mit Hund!). Um uns vor Sonderausgaben für Taxifahrten zu bewahren und da unser Zielort am 2. Tag in Mirbach über Weihnachten gar nicht an den ÖPNV angeschlossen ist, entscheiden wir uns diesmal dafür, mit zwei Autos in die Eifel zu fahren. Eins stellen wir in Blankenheim am vorgebuchten Hotel ab. Mit dem anderen Auto fahren wir zum Kloster Steinfeld.

Dort angekommen wundern wir uns zunächst, wie voll es ist. Rund um das Kloster sind viele Menschen unterwegs, die schick gekleidet in ihre Autos steigen und wegfahren. Wir tippen auf eine frühe Weihnachtsmesse im Kloster, denn noch während wir die Wanderschuhe schnüren hat das Schauspiel ein Ende. Alle Autos sind weg und Kloster Steinfeld liegt verlassen.eifelsteig etappe 6 2eifelsteig etappe 6 3Wir folgen Wandern… auf dem Eifelsteig Etappe 6 (Kloster Steinfeld nach Blankenheim) weiterlesen

Wasserwanderwelt – Premiumwanderwege am Niederrhein

Kennst du schon die Premiumwanderwege der Wasserwanderwelt? Oder genauer: die Wasser.Wander.Welt? Auf holländisch auch: Wter.Wandel.Wereld?

Bist du denn schon mal in der waldreichen Heidelandschaft im deutsch-niederländischen Grenzgebiet unterwegs gewesen?

Wenn ja, dass weißt du ja: Die Natur ist einmalig hier. Das Zusammenspiel aus wildem Wald, ausgedehnten Feldern, weiten Seen, plätschernden Bächen und der einzigartigen Moor- und Heidelandschaft sind wunderschön und sehenswert für jeden Wanderer und Naturliebhaber. Und das alles in flachem Gebiet, also für jedermann, jederfrau und jederhund leicht begehbar.

Wenn nein, dann nichts wie raus!

Aber Stopp! Vorher darfst du hier noch ein bisschen stöbern, welche Route wohl gut zu dir passt und welche wir empfehlen können. Und wenn du dich entschieden hast, findest du auf den Seiten der Wasserwanderwelt auch eine Karte und die GPX- bzw. KML-Daten (die du aber aufgrund der guten Beschilderung nur selten brauchst).

Manche Touren sind schon ein paar Jahre her, andere sind wir erst kürzlich (wieder) gelaufen. Nach und nach ergänzen wir die erlaufenen Routen mit Berichten.

Wasserwanderwelt – Touren-Übersicht

Tour W1: Schwalmbruch

Absolut empfehlenswerte, sehr abwechslungsreiche und längere Runde. Eine unserer Lieblingstouren der Wasserwanderwelt. Am Wochenende auch mal stärker besucht, aber immer noch einmalig. Unseren Bericht zu dieser Route findest du hier.Schwalmbruch 14 Schwalmbruch 43-b

Tour W2: Galgenvenn

Abwechslungsreiche Runde mit wunderschönen Heideansichten, bei der es erstaunlicherweise für’s Flachland oft auf und ab geht. Auch diese Tour können wir sehr empfehlen. Einen ausführlichen Bericht findest du hier.Galgenvenn 029 Wasserwanderwelt

Tour W3: Zwei-Seen-Runde

Es ist schon etwas her, dass wir hier unterwegs waren. In Erinnerung Wasserwanderwelt – Premiumwanderwege am Niederrhein weiterlesen

Unterwegs… an der Dalheimer Mühle

Sonntag… trocken… Zeit… eine trockene Sonntagswanderzeit also. Muss ich nutzen! Nicht weit weg gehen soll es und da ich heute alleine mit Hund unterwegs bin, soll es auch nicht ganz so lang sein. Ich entscheide mich für eine Runde im Dalheimer Wald mit Start ab der Dalheimer Mühle, weil ich da zum Abschluss gerne einkehren möchte (mein Winter-Must Have 😉 ) und weiß, dass die Waffeln dort schmecken. Das ganze Gebiet fällt schon unter die Nationalparkregion De Meinweg – zumindest weisen die entsprechenden Schilder an den Zufahrtsstraßen darauf hin.

Los geht es also ab dem Parkplatz Dalheimer Mühle. Die zu erlaufende Runde habe ich mir bei GPSies rausgesucht und soll mich rund um das Kloster St. Ludwig führen, das heute eine – sagen wir mal – spirituelle Gemeinschaft beherbergt (kenne mich da aber nicht so genau aus…).

Dalheimer Mühle Tour in Stichworten:

Länge: etwa 9,5 km (Mein Garmin hat etwa 10 km getrackt…)

Profil: leicht (flach, meist breite Forstwege, gelegentlich schmalere Waldwege)

Saison: ganzjährig bei trockener (!) Wetterlage

Dalheimer Mühle 1bbIch starte ab der Dalheimer Mühle gegen den Uhrzeigersinn. Zunächst führt der Weg über einen Feldweg. Man quert die alte Eisenbahnstrecke nach Roermond durch einen Tunnel und kommt nach einem kleinen Stückchen Asphalt wieder auf einen Feldweg. Die Ponys, die hier links und rechts des Wanderwegs stehen (Achtung: Ihre Weide quert den Wanderweg! – oder: Der Wanderweg quert ihre Weide 😉 ) liefern sich beeindruckende Rangeleien. Dalheimer Mühle 4bVor dem Gestüt St. Ludwig geht es rechts ab und hier beginnt die Schlammschlacht. Unterwegs… an der Dalheimer Mühle weiterlesen

Winter Must Have (Blogstöckchen): Was wir im Winter unbedingt brauchen

Was fliegt denn da heran? Ein Blogstöckchen von Axel von der Outdoorseite. Wir springen schwungvoll hoch und fangen sicher auf 😉 . Vielen Dank dafür! Wir werden gefragt, was denn unsere drei Must Have im Winter sind. Winter Must Have? Da fällt uns bestimmt etwas ein…

 1. Winter Must Have: Einkehrmöglichkeit

Man spottet, Alex wandert nur so gern, damit sie irgendwo einkehren kann… 😉 Ist natürlich Quatsch! Kein Denken Winter Must Have (Blogstöckchen): Was wir im Winter unbedingt brauchen weiterlesen

Unterwegs… am Gottesackerplateau (Karstrundweg, Hahnenköpfle)

Nachdem wir von der Ifenhütte zum Hahnenköpfle mit grandioser Sicht auf den Hohen Ifen gewandert waren (hier findest du den ausführlichen Bericht), hatten wir nun am Gipfel des Hahnenköpfle zusätzlich eine tolle Sicht auf das Gottesackerplateau.Gottesackerplateau 4Gottesackerplateau 3 Gottesackerplateau 10 Bei dieser „Mondlandschaft“ handelt es sich um Schrattenkalk, bei dem es typischerweise zu Auswaschungen durch Niederschlag und Schneeschmelze in Form tiefer Rinnen und Spalten (den sog. Schratten) gibt. Ein wenig erinnere ich mich an mein zurückliegendes Geografiestudium, aber Wikipedia hilft auch weiter 😉 .Gottesackerplateau 9Wir sind auf jeden Fall absolut fasziniert und freuen uns, die vom Tal aus beeindruckende Landschaft des Gottesackerplateau nun von näher und von „oben“ bestaunen zu können. Trotz unserer Vorsätze, nicht über das Gottesackerplateau abzusteigen, da uns der Weg für uns und für unseren kleinen Hund Pepe zu anspruchsvoll erscheint, kribbelt es in den Füßen. Was also tun, wenn es noch Vormittag ist, man noch absolut fit ist, der Hund noch Lust hat und es in den Füßen kribbelt? Wir suchen eine Alternative und finden Sie in Form des ausgeschilderten Karstrundwegs, der vom Gipfel des Hahnenköpfle Unterwegs… am Gottesackerplateau (Karstrundweg, Hahnenköpfle) weiterlesen

Unterwegs… zum Hahnenköpfle unterhalb des Hohen Ifen

Auf die Wanderung zum Hahnenköpfle unterhalb des Hohen Ifen im Kleinwalsertal hatten wir uns im Vorfeld schon lange gefreut. Vor zwei Jahren sind wir an unserem geplanten „Ruhetag“ schon einmal ein Stückchen der Strecke gelaufen. Damals wollten wir an der Ifenhütte eigentlich nur einen Kaffee trinken und einen minikleinen Panoramaweg laufen, um uns von einer Wanderung am Vortag zu regenerieren und für die am nächsten Tag geplante Wanderung nicht müde zu werden. Aber weil das Panorama unterhalb des Hohen Ifen so einmalig schön ist..

Hoher Ifen 8„Oh… noch in Stück… noch ein Stück … bis zur Ecke … bis zum Schild… ob es jetzt wohl noch weit ist… komm, noch bis zur Ecke…“

Weil wir aber vernünftig sein mussten, kehrten wir irgendwann um und schrieben die Tour auf unsere Liste für den nächsten Urlaub.

Am ersten wirklichen Sonnentag in diesem verregneten Allgäuurlaub hören wir dann den Ruf des Hahnenköpfle 😉 . Geplant ist, von der Ifenhütte (1.565m) zum Hahnenköpfle (2.085m) und wieder zurück zu wandern. Weder der Aufstieg zum Hohen Ifen noch der Abstieg über das Gottesackerplateau – wohl zwei der prominentesten Routen im Kleinwalsertal – sind in diesem Urlaub ein Thema für uns, da wir einerseits nicht so super erfahren im alpinen Wandern sind und andererseits unseren kleinen Hund Pepe dabei haben.

Hahnenköpfle-Tour (Ifen Aussicht) in Stichworten:

Länge: ca. 6 km (selbst getrackt)

Profil: mittelschwer, felsig bis steinig aber nicht besonders steil

Saison: Sommer bei trockener Witterung

Hoher Ifen 5Wir fahren mit dem Sessellift der Ifenbahn zur Unterwegs… zum Hahnenköpfle unterhalb des Hohen Ifen weiterlesen