Unterwegs… auf dem Eifelsteig – Etappe 3 – Monschau nach Einruhr

Auf geht es zur dritten Etappe des Eifelsteigs von Monschau nach Höfen.

Die Route ist mit über 24 Kilometern recht lang und verspricht mit einem ständigen Auf und Ab (insgesamt mehr als 900 Höhenmeter Aufstieg) recht anstrengend zu werden.

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 Die Etappe in Stichworten:

Länge: 24 km

Profil: mittel, recht lang und mit vielen Auf- und Abstiegen

Saison: ganzjährig bei nicht allzu nasser Wetterlage

Nach einem leckeren und reichhaltigen Frühstück in der Pension „Zum müden Wandersmann“ in Monschau-Höfen geht es los.

Hier müssen wir zugeben: Wir folgen zum einzigen Mal auf der Tour dem Eifelsteig nicht konsequent. Da wir den ersten Aufstieg Richtung Höfen bereits am Vortag (zum Quartier) gemacht haben und schon mitten in Höfen sind, folgen wir einfach der Straße statt zurück (bergab) an die genau die Stelle oberhalb von Monschau zu laufen, an der wir den Eifelsteig am Tag zuvor verlassen haben. Dadurch verkürzt sich unsere Tagesetappe auch etwas.

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In der Ortsmitte von Höfen treffen wir wieder auf die Beschilderung und folgen dem Eifelsteig durch den Ort. Bekannt ist Höfen durch die vielen Buchenhecken, die teilweise sehr hoch sind und die Grundstücke einrahmen. Man sieht sie allerdings auch in anderen Eifeldörfern.

Weiter geht es über Felder und durch Wälder. Der Abwechslungsreichtum dieser Etappe ist kaum zu beschreiben und die Eifel im Herbst ist nur mit einem Wort zu beschreiben: Wunderschön!

Durch Laubwald, Nadelwald und Mischwald.

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Durch Alleen und über Wiesen.

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Die Berge hoch bis zu grandiosen Aussichtspunkten.

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Hinab in die Täler zu malerischen Bächen.

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Und ja: Die Etappe ist anstrengend. Es geht einfach viel hoch und runter, doch die Schönheit der Natur und letztlich auch der Spaß am Auf und Ab entschädigen für alles.

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Der letzte grandiose Ausblick geht über den Rursee, genauer den Obersee. Hier legt gerade das letzte Schiff an und im Ort wird es langsam ruhiger. Da die schönste Herbstsonne lacht, entschließen wir uns zu lecker Kaffe und Kuchen – wahlweise ein Bierchen – am Seeufer und hohlen uns anschließend noch unseren Stempel im Heilsteinhaus ab.

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Einruhr selbst ist ein kleines Örtchen direkt am See. Man kann in einer der zahlreichen Gastronomien am Seeufer Platz nehmen oder mit dem Schiff über den See fahren.

Da wir ursprünglich im Hinterkopf hatten nur drei, maximal vier Etappen zu wandern, steht hier unser Auto (mit etwas weiterem Gepäck und Basisversorgung für die Ferienwohnung) und wir beziehen eine süße, saubere und mit 35 Euro pro Nacht recht günstige Ferienwohnung in der Privatpension Anna Hüpgen, wo wir für zwei Nächte bleiben werden.

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Da das tolle Herbstwetter beständig bleiben soll, wir bisher so viel Freude an den ersten drei Etappen des Eifelsteigs haben und unser Hund Pepe auch nach den bisher erwanderten mehr als 50 Kilometern kein bisschen müde wirkt, beschließen wir die vierte Etappe nach Gemünd direkt am nächsten Tag zu wandern.

Zusammenfassung:

Rast- und Einkehrmöglichkeiten: Einkehr nur am Start- und Zielort möglich – entgegen der Infos auf der Eifelsteig-Seite, immer wieder Bänke entlang des Weges

Landschaft: abwechslungsreich, fantastische Ausblicke auf die Eifeltäler, Monschau und den Rursee

Terrain: zum Teil felsige, zum Teil matschige Waldwege, mal schmaler, mal breiter, viel Auf und Ab

Beschilderung und Zustände der Wege: prima

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Alle wichtigen Informationen zur Etappe erhält man hier:

eifelsteig.de

Die Berichte unserer weiteren Etappen:

Etappe 1 – Kornelimünster nach Roetgen

Etappe 2 – Roetgen nach Monschau

Etappe 4 – Einruhr nach Gemünd

Etappe 5 – Gemünd zum Kloster Steinfeld

 

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